Spiele: Kakerlakensalat


Kakerlakensalat AHabt ihr auch manchmal das Gefühl, eurem Salat fehle es an dem gewissen Etwas? Etwas knackigem, etwas eiweißhaltigen…

Einer Kakerlake!

Dann seid ihr bei Kakerlakensalat genau richtig. Lecker, knackig und voll von Eiweiß.

Zur Story:

Kakerlaken haben den Salat überrannt.

Oder so ähnlich… ich glaube, eine wirkliche Geschichte gibt es nicht. Das stört aber auch nicht.

Ziel des Spiels:

Karten werden verteilt. Eine leckere Portion Hundefutter... Chilli darf natürlich nicht fehlen.

Karten werden verteilt. Eine leckere Portion Hundefutter… Chilli darf natürlich nicht fehlen.

Das Ziel ist es, als erster alle seine Karten vom Stapel loszuwerden. Wenn man das nicht schafft, dann kann man immer noch das Ziel vor Augen haben, nur nicht am Ende mit allen Karten dazustehen.

Euer Gedächtnis ist dabei eure größte Stütze.

Spielaufbau:

Der Aufbau gestaltet sich simpel: Die Karten werden genommen, gut gemischt und dann gleichmäßig an sämtliche Mitspieler verteilt.

Spielablauf:

Paprika sind gesperrt und dürfen auf dem Stapel von nun an nicht mehr genannt werden.

Paprika sind gesperrt und dürfen auf dem Stapel von nun an nicht mehr genannt werden.

Reihum werden die Karten in die Mitte des Tisches gelegt. Dabei bilden sich, durch Sperrkarten, zwei Stapel, die befüllt werden wollen.

Bei jeder Karte, die man legt, muss man das Gemüse sagen, das auf der Karte abgebildet ist. Liegt dieses Gemüse bereits darunter muss man „bluffen“ (seien wir ehrlich: eiskalt lügen) und ein anderes Gemüse sagen. Falls das gelegt Gemüse gesperrt ist, muss man auch wieder etwas anderes sagen. Nur nicht das, was vom vorherigen Spieler gerade gelegt wurde.

Wer dabei einen Fehler macht, der nimmt den Stapel auf die Hand und packt ihn unter seinen eigenen Stapel. Wer als erster seinen Stapel geleert hat, hat gewonnen. Dann kann man natürlich noch so lange weiterspielen, bis am Ende ein Spieler sämtliche Karten unter seinem Stapel hat und alle anderen kakerlakenfrei sein.

Wer will schließlich schon mit dem Krabbelvieh nach Hause gehen?

Spielbericht:

Eine Karte fliegt...

Eine Karte fliegt…

Uff… es ist eine ganze Weile her, dass wir das gespielt haben und ich hatte, ehrlich gesagt, schon vergessen, dass ich damals Fotos gemacht habe. Ich müsste mir also etwas ausdenken und einen erfundenen Spielbericht niederschreiben. Als Autor eigentlich nicht sonderlich schwer, aber das will ich hier trotzdem nicht tun. Daher nur ein paar Worte:

Das Spiel lief hin und her und immer wieder musste irgendjemand den Stapel nehmen, bis einer meiner Gegenspieler fast gewonnen hatte – und dann einen dummen Fehler machte, weil er  unaufmerksam war, und einen riesigen Stapel aufnehmen musste. Wir haben ihn herzlich ausgelacht und weitergespielt.

Wer hat am Ende gewonnen? Das weiß ich noch, aber behalte es diesmal für mich. Wenn man mit Kakerlaken spielt, dann gibt es keine Gewinner. Nur Leute mit weniger Eiweißbeilage!

Fazit:

...und wurde falsch benannt. Jetzt müssen die Stapel aufgenommen werden.

…und wurde falsch benannt. Jetzt müssen die Stapel aufgenommen werden.

Kakerlakensalat macht Spaß.

Während man im ersten Moment womöglich denkt: Wer kann sich das denn alles merken? Merkt man doch schnell, dass es gar nicht so schwer ist und man trainiert nebenbei auch noch sein Gedächtnis.

Die Karten sind witzig gestaltet und man kann sie gut auseinanderhalten – was einem im Eifer des Gefechts trotzdem nicht davon abhält, den Blumenkohl mal eben als Paprika zu bezeichnen. 😉

Einziger Nachteil ist, dass sich das Spiel teilweise doch arg in die Länge ziehen kann. Hier fehlt eine Mechanik, die das Spiel verkürzen kann, wenn alle Spieler etwa gleich gedächtnisstark sind.

4/5 knackige Eiweißbeilagen

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