Wie man seine Fans vor den Kopf stößt


Gedanken2Jetzt ist es offiziell: Das Star Wars Expanded Universe ist Geschichte. Es ist nichts mehr wert, es hat es nie gegeben. Die Geschichten zählen nicht.

Wenn ich in mein Bücherregal schaue, dann stehen da weit über 200 Star Wars Romane aus dem EU. Über 15 Jahre meines Lebens habe ich damit verbracht, die Romane zu lesen und das Universum zu verfolgen. Und jetzt?

Jetzt wird mir gesagt, dass das alles sinnlos war, weil die Geschichte weder weitererzählt wird (und sie endet derzeit extrem offen, mit Unmengen an unbeantworteten Fragen), noch die Charaktere weiterhin existieren. Es hat sie nie gegeben.

Und als wenn das nicht genug wäre, dann lautet die Begründung, die Disney uns lieblos hinklatscht, auch noch: „Mit unseren Plänen für eine untereinaner verknüpfte Erzählweise ermöglichen wir es den Fans, diese Galaxis umfassender zu erleben als jemals zuvor.

Offenbar hat man sich das EU nicht mal angesehen, denn dann wüsste man, dass die Geschichten bereits verknüpft sind. Dass es ein großes Universum ist und die Geschichten sich über tausende von Jahren miteinander verknüpfen. Man will sie erst verknüpfen? So ein Schwachsinn. Es ist längst verknüpft. Schon immer gewesen.

Aber die alten Fans sind einem ja eh egal. Nicht mal einen ordentlichen Abschluss will man ihnen bieten, um bestehende Handlungsfäden zu einem Ende zu führen.

So geht man nicht mit Fans und Lesern um. So werde ich niemals mit meinen Lesern umgehen. Man stelle sich mal vor, ich würde morgen entscheiden, dass es die Hälfte der Ereignisse in meiner Schattengalaxis-Saga nie gegeben hat. Einfach so.

Da würden meine Leser sich doch gehörig verarscht vorkommen (und das vollkommen zu Recht).

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